Der AWZV Bode-Wipper erfüllt als gesetzliche Aufgabe nach der Thüringer Kommunalordnung die Abwasserbeseitigungspflicht für die Mitgliedsgemeinden.
Dabei werden z.Zt. bis zu 50.000 Einwohnerwerte entsorgt (Einwohner und Gewerbe). Der überwiegende Abwasseranfall resultiert aus gewerblichen Einleitungen.
Da die derzeitige Kapazität der Abwasserreinigungsanlage Wipperaue nicht ausreicht, wird diese z.Zt. erweitert (siehe Baumaßnahmen).

Der überwiegende Teil  ist zentral an die Verbandskläranlage Wipperaue bzw. die Kläranlagen in Wollersleben und Kleinfurra – Rüxleben angeschlossen.

Die restlichen Grundstücke müssen ihr Abwasser noch über Kleinkläranlagen vorreinigen und entwässern entweder direkt oder über Teilortskanalisationen in die Vorfluter (vorhandene Gewässer).
Der anfallende Fäkalschlamm wird über die mobile Fäkalschlammentsorgung des Verbandes im festgelegten Turnus (je nach Kleinkläranlagentyp) abgefahren und in der Verbandskläranlage in Bleicherode behandelt.

Neben der regelmäßigen Abwasserentsorgung hat der AWZV die Aufgabe, die notwendigen Investitionen zu planen, vorzubereiten, auszuführen und abzurechnen.
Für die Planung und Ausführung der Investitionen werden Fachbüros durch den AWZV beauftragt.
Die bauliche Ausführung obliegt fachlich geeigneten Baufirmen, die diese Investitionen im Auftrag des Verbandes nach öffentlichen Ausschreibungen ausführen.

Die Investitionen basieren auf einem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK). Dieses ist mit der Unteren Wasserbehörde beim Landratsamt sowie dem Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie (TLUG) als Fachbehörde abgestimmt.
Ziel ist es, das anfallende Abwasser aller Grundstücke in einem überschaubaren Zeitraum einer vollbiologischen Abwasserreinigung zuzuführen.
Dies hängt jedoch in hohem Maße von der Fördermittelbereitstellung des Freistaates ab.

Das ABK des Verbandes wird lfd., spätestens alle 6 Jahre überarbeitet bzw. auf Aktualität überprüft.

Hier wird v.a. Augenmerk darauf gelegt, wie die schadlose Abwasserbeseitigung in den Gemeinden unter Berücksichtigung wasserwirtschaftlicher Kriterien, wie den Schutz der Gewässer und des Trinkwassers zukünftig am sichersten und kostengünstigsten erfolgen soll.
Dabei ist nicht immer die Höhe der Investitionen entscheidend.
Oft entscheiden auch die Betriebskosten, ob eine Kläranlage errichtet wird oder eine Transportleitung zum Nachbarort ökonomischer ist.
Das ABK liegt beim AWZV vor und kann, nach vorheriger Anmeldung, in der Geschäftstelle eingesehen werden.

Die Finanzierung des AWZV erfolgt im Wesentlichen über Gebühren und Beiträge, sowie  über Fördermittel.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des AWZV ist während der Kernarbeitszeit

montags von 8:00 Uhr bis 14.00Uhr
dienstags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
mittwochs von 8:00 Uhr bis 14.00Uhr
donnerstags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr
sowie freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

telefonisch unter der Rufnummer    
036338/45620 bzw. der FAX Nr. 036338/63651 zu erreichen.

Sprechzeiten

Unsere Mitarbeiter sind zu den Sprechzeiten

dienstags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

donnerstags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

für Sie da.

Außerhalb dieser Sprechzeiten bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Notruf

Bitte beachten Sie, dass zum 01.07.2015 im AWZV Bode-Wipper die gleitende Arbeitszeit eingeführt wurde. Wenn Sie also mit einer bestimmten Mitarbeiterin / einem bestimmetn Mitarbeiter außerhalb der Sprech- bzw. Kernarbeitszeiten sprechen möchten, empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Außerhalb der Sprech- und Geschäftszeiten sowie bei Störungen und Havarien erreichen Sie den AWZV unter der

Notrufnummer 0172/ 3602200